.... nog verrassender was de United Women's Orchestra onder leiding van Christina Fuchs en Hazel Leach; een bigband met originaliteit en frisheid, die het publiek van de Tollwood-festival konden overtuigen in de luttele 45 minuten speeltijd die hen toegestaan was...
... even more surprising was the United Women's Orchestra led by
Christina Fuchs and Hazel Leach: a fresh and original big band who won
over the Tollwood Festival audience in the 45 minutes of playing time which
they were allowed..
... De muziek van de United Women's Orchestra vormt een belangrijke contributie aan het versterken van de identiteit van Europese jazz...
...The music of the United Women's Orchestra is an important contribution
to the strengthening of the the identity of European jazz...
Alle Plätze waren restlos besetzt, als das "United Women's Orchestra"
am Freitagabend in der Schlebuscher Sensenfabrik die Bühne betrat.
Was die Zuschauer erwartete, war komplex durchkomponierter und äußerst
vielfältiger Jazz.
Christina Fuchs, Köln, und Hazel Leach, Arnheim, dirigieren die
Formation und leiten damit die einzige rein weiblich besetzte Big Band
Europas, die seit ihrer Gründung 1994 besteht. Cirka viermal pro Jahr
treffen seitdem die Musikerinnen zu Probenwochenenden zusammen, um die
von den Dirigentinnen komponierten Stücke einzustudieren. "Damit das
in so kurzer Zeit hinhaut, muss die Musik schon ziemlich fixiert sein",
erzählt Christina Fuchs, "schließlich verändert sich auch
die Besetzung ständig".
So gestaltete sich dann auch das Konzert anders als vielleicht von
einigen erwartet: Andächtig und still lauschte das Publikum den vielfältigen
Klängen, tauchte in eine ganz neue Klangwelt ein: Einer Mixtur aus
traditionellem Big-Band-Stil, Modern Jazz, experimenteller Musik und freien
Satz- und Improvisationsformen galt es nämlich zu lauschen.So fühlte
man sich hier und da an Bekanntes erinnert - es klang nur irgenwie dann
doch wieder anders.
Zwei CDs sind bereits erschienen, wie bei den Beatles eine "rote" und
eine "blaue", die mit durchweg positive Kritiken gelobt werden.
Die soli boten den Damen die Gelegenheit zu individuellen Freiheiten,
doch nie hatte man das Gefühl, klischeehaften Jazz zu erleben. Im
Gegenteil: Die unzähligen musikalischen Einfälle passten immer
in ein homegenes, abgerundetes Klangbild.
Als Inspiration dienen Christina Fuchs und Hazel Leach die verschiedensten
Dinge und Gegebenheiten des Alltags, so werden Farben beschrieben oder
der entscheidende Tie-Break im Finale von Wimbledon. Sanfte Pastelltöne,
lautmalerische Passagen, romantische Klänge, hier und da ein bisschen
Groove und Swing. Das ließ die Zuhörer ins Träumen geraten.
"Meine Stücke sind eher europäisch inspiriert, bei Hazel
kommt, wie ich finde, auch ihre englische Herkunft heraus", charakterisiert
die Kölner Dirigentin die Musik.Nach mehr als zwei Stunden war der
letzte Ton verklungen, die Zuhörer waren glücklich ein so interessantes
Konzert erlebt zu haben.Wer es verpasst hat, sich von dem "United Women's
Orchestra" verzaubern zu lassen, hat dazu noch Gelegenheit, wenn die Damen
anfang November in der Düsseldorfer Tonhalle und in der "Klangbrücke"
in Aachen spielen.
Every seat in the house was taken when "The United Women's Orchestra" came on stage on Friday evening. What the audience heard was complex, thru'composed and extremely diverse jazz.. Attentive and quiet, they listened to the varied colours and entered a completely new world of sound: a mixture of traditional bigband style, modern jazz, experimental music and freeform improvisation.. The solos gave the players the benefit of individual freedom, but one never had the feeling of experiencing cliché-ridden jazz. On the contrary: the countless musical ideas were fitted into a homogenous, rounded sound.. Soft pastels, sound pictures, romantic colours, here and there a bit of groove and swing. The audience were captured in a dream.. The final note sounded after more than two hours and they were happy to have experienced such an absorbing concert..
Elke stoel was bezet toen "The United Women's Orchestra" vrijdagavond op het podium verscheen. Wat de toehoorders te horen kregen was complexe, doorgecomponeerde en zeer gevarieerde jazz... Stil en aandachtig, luisterde het publiek naar de diverse klanken en dook een totaal nieuwe wereld in: een mengsel van traditionele bigband-stijl, moderne jazz, experimentele muziek en vrije improvisatievormen... De solo's gaven de speelsters de gelegenheid om zich vrij te uiten, maar men had nooit de gevoel dat het clichée jazz werd. Integendeel: de ontelbare muzikale ideeën paste steeds in een homogeen, afgerond klankbeeld.. Zachte pastellen, toonschilderijen, romantische klanken, hier en daar wat groove en swing.. De toehoorders raakten in een droom.. Na dik twee uren klonk de laatste toon en ze waren gelukkig dat ze zo'n interessant concert hadden meegemaakt..
Eine rare Sache, dieses Konzert: eine Big Band spielt in der Lagerhalle,
deren Mitglieder aus ganz Deutschland und den Niederlanden stammen. Das
Ensemble hat ausschließlich Eigenkompositionen im Repertoire, die
dem Modern Jazz zugeordnet werden müssen. Und wenn die Großformation
nicht heißen würde, wie sie heißt, müsste auch noch
erwännt werden, dass sie einzig und allein aus Frauen besteht: Das
United Women's Orchestra.
Zwei Dirgentinnen und knapp zwanzig Musikerinne beweisen, dass eine
geschlechtsspezifische Rollenzuteilung überflüssig ist: Frauen
an Flöten und Geigen, Männern die Trompeten und Posaunen- ein
Anachronismus.
Schnell bemerkt der Zuschauer, dass er es hier mit einem außergewöhnlichen
Ensemble und glänzenden Solistinnen zu tun. Hier ein unsauberer Einsatz,
dort ein leichter Patzer, das Schlagzeug mal zu dominant - was soll's.
Das Spiel der Frauen ist von Improvisation und Spielfreude geprägt
und verweilt nicht in starren Strukturen. Und wer das grandiose Trompetensolo
von Susanne Riemer gleich im ersten Stück genießt, gehört
zu den Begeisterten im Zuschauerraum, die nicht mit Zwischenapplaus sparen.
Ob geheimnisvoll-exotisch, ob funky, minimalistisch, expressiv, kammermusikalisch
oder swingend, diese Frauen verstehen ihr Handwerk, gehen dabei sehr gefühlsorientiert
vor. Und wenn Christina Fuchs, die sich mit Hazel Leach aus den Niederlanden
die Leitung des Ensembles teilt, Erinnerungen an ihre ersten musikalischen
Erfahrungen in der Dorfkapelle umsetzt, wird es auch schon mal herrlich
schräg. "Ich war meistens umgeben von stocktrunkenen Falschspielern",
erinnert sie sich in der Ankündigung zur Komposition "Serenade For
Leonie".
Derweil präsentiert Hazel ihren Song "Self-Portrait", zudem Gastsängerin
Sam Leigh-Brown auf die Bühne tritt. Die ausgezeichnete Vokalistin
ist Osnabrückern bereits aus einem anderen Genre bekannt: zwei Mal
trat sie hier mit der exzeptionellen Fusion-Formation N.O.H.A. auf, die
zuletzt beim Jubiläums-Open-Air der Uni im Schlossgarten gefeiert
wurde. In de Lagerhalle beweist sie, dass ihre Stimme für expressive
Lautmalerei ebenso taugt, wie für traumhafte Melodien zwischen Folk
und Free.
Mit einer flockig-entspannten Nummer, von Hazel als ihre liebste "Sonntagsmusik"
angekündigt, schickt das United Woman's Orchestra das zahlenmäßig
viel zu kleine Publikum nach Hause.
... The audience was soon aware that this was an extraordinary ensemble
with glittering soloists. The performance was characterized by improvisation
and the joy of playing, never dwelling on rigid structures. And whoever
heard Susanne Riemer's great trumpetsolo in the very first piece joined
the enthusiasts in the audience, applauding generously.
Whether mysteriously exotic or funky, minimalist, expressive, chambermusic-like
or swinging, these women have mastered their craft without losing emotional
direction..
.. Het publiek merkte snel dat ze met een uitzonderlijk ensemble
en schitterende solisten te doen hadden. Het spel van deze vrouwen wordt
gekarakteriseerd door improvisatie en vreugde, en blijft nergens in starre
strukturen hangen. En wie van het grootse trompetsolo van Susanne Riemer
in het eerste stuk genoot, hoorde bij de enthusiaste fans in de zaal die
veelvuldig tussen-applaus gaven.
Of het nu geheimzinnig-exotisch is, of funky, minimalistisch, expressief,
kamermuziek-achtig of swingend, deze vrouwen verstaan hun vak en gaan er
gevoelig mee om..
Damenkapellen, die als besondere Attraktion Bier- oder Weinselige in
irgendwelchen Festzeiten unterhalten, gibt es schon hin und wieder einmal.
Absolut einzigartig ist dagegen die Full-Size-Big Band, die am Freitag
Abend ein neugieriges (Fach-) Publikum in der Jahn-Halle in Kötzting
mit konsequent zeitgenössischem Jazz überraschte.
Das "United Women's Orchestra" hat sich seit seinen Anfängen 1994
zu einer der wenigen europäischen Big Band Formationen entwickelt,
die inhaltlich konsequent den modernen, zum Teil atonalen Jazz verfolgt
und dabei als einziges rein weiblich einschlägig besetztes Orchester
Europas über ein Repertoire an originärer Musik verfügt.
Unter der Leitung von Christina Fuchs (Köln) und Hazel Leach (Arnheim,
NL) präsentiert diese Band ausschließlich Eigenkompositionen
der beiden Dirigentinnen. Das repertoire umfasst Modern Jazz, der sich
von klangexperimenteller Musik, freien Satz- und Improvisationsformen,
aber auch von Volksmusik und traditioneller Big Band
Stilistiek inspirieren lässt. Die Kompositionen bedienen sich
auf ganz eigene Weise des Klangreichtums dieses Ensembles. Die unverwechselbare
Musik des United Women's Orchestra besticht durch fantasievollen Umgang
mit Rhythmen, hinreissende solistische Ausflüge und große erzählerische
Ausdruckskraft.
Schon die Einsteigsnummer "Siringo Road", geschrieben und dirigiert
von Hazel Leach, machte überdeutlich, dass man bei dieser Formation
nicht mit Standards, schon gar nicht mit Mainstream rechnen konnte. Sehr
persönlich und innovativ im Stil von Komposition und Ausfuhrung begonnen
die 18 Musikerinnen erst spät im Lauf des Stückes so etwas wie
"walking-drive" zu präsentieren. Taktbrüche und bis zur Obergrenze
der Verständlichkeit ausgereizte Synkopisierung fordern dem Liebhaber
des Big Band-Jazz einiges am Toleranz und Einfühlungsvermögen
ab, bevor dann (öfters) Latin-grooves das Mitjumpen ermöglichen.
Weder bei den Kompositionen Leachs noch bei denen ihrer Co-Dirigentin
Christina Fuchs lässt sich eine eindeutige stilistische Einordnung
der Arrangements fixieren. Jazz-Rock mit großer Instrumentierung
träfe wohl noch am ehesten den Kern. Das hierorts bevorzugte "swingende
feeling" war jedenfalls nur zu konstatieren, wenn das Klavier Caroline
Ilgner's in solo die Akzente setzte oder bei der abschließenden Zugabe-
"Holy Jeez" einem Spiritual nachemfundenen Jazz Walzer.Der oft unbequemen
Metrik des rhythmischen Aufbaus setzte vor allem Miss Leach eine fascinierende
Vielfalt im Tutti-Satz entgegen. Ihren Stücken war es weitgehend vorbehalten,
das gesamte Orchetster mit wirklich begeisternden Gesamtklängen zu
präsentieren, während die Kompositionen von Christina Fuchs eher
vom Register- und vom Einzelspiel leben. Tolle Soli bieten allerdings beide
unterschiedliche Richtungen.
Apropos Soli: im Verlauf des gut zweieinhalbstündigen Konzertes
konnte jede der Musikerinnen mit tollen Einlagen brillieren. Insbesondere
Meike Goosmann oder Regina Pastuszyck führten vor, dass der phantasievolle
Einsatz aller möglichen Holzblasinstrumente von der Querflöte
bis zur Bassklarinette, vom Sopran bis zum Baritonsax das Klangspectrum
nur erweitern kann. Den Vogel schoss Christine Hörmann ab: Sie zeigte
mit einer Demonstration der zunächst im Jazzbereich äußerst
seltenen Kontraklarinette, was mit entsprechender Courage an differenzierten
Farben oder auch nur originellen Geräuschen möglich ist. In der
"Serenade for Leonie" entlockte sie ihrem Gerät Tonäußerungen
zwischen Didgeridoo und Froschteich, zwischen kratzender Schiefertafel
und Insektengebrumm unwirkliche, unerklärliche Klänge, originell
und faszinierend. Aber auch Annemarie Roelofs, die mit Obertontechnik ihrer
Posaune
mehrere Stimmen gleichzeitig entlockte, war temperamentvoll und beeindruckend.
Am meisten jedoch fascinierte das Publikum dass bei aller Komplexität
der Nummern und der damit ständig geforderten
Höchstkonzentration die sicht- und hörbare Freude am Spielen
und eine allumfassende gute Laune vorherrschten.
Unter anderem dies ließ die Zuhörer auch akzeptieren, dass
das Gebotene oftmals weit von den eingefahrenen, liebgewordenen Hörgewohnheiten
abwich. Die gemeinsame Freude am "Planet Jazz" vereint eben und verhilft
auch zu Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber - insgesamt ein sehr bemerkenswerter
Beitrag im Veranstaltungswochenende "Weibstücke".
Mit etwas Verspätung, aber dafür umso hinreißender gestalteten
die 20 Musikerinnen des "United Women's Orchestra" am Freitagabend Ihren
rund zweistündigen Auftritt im Evangelischen Gemeindehaus.
Die einzig rein weiblich besetzte Big Band Europas gastierte auf Einladung
der Gleichstellungsstelle und der Arbeitgemeinschaft Bottroper Frauenorganisationen.
Anlass war der Internationale Frauentag 2001.
Hätte im letzten Jahr Sängerin Ina Deter de Saal zum Kochen
gebracht, so begeisterten diesmal die Jazz-Musikerinnen um Hazel Leach
und Christina Fuchs. Weit über 200- in der Mehrzahl weibliche- Besucherinnen
und Besuchr ließen sich vom unverwechselbaren und selbst komponierten
Repertoire mitreißen. Spontanen und lang anhaltenden Zwischenapplaus
gabís dabei reichlich: Die wilden, freien Improvisationen der Meisterinnen
des Modern Jazz waren der Grund. Gegen halb elf Uhr hatte der Spaß
schließlich sein Ende und die Musikerinnen verließen nach einer
Zugabe die Bühne.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Dr.Rosemarie Werther, nutzte
den Konzertabend denn auch, eine Bilanz des letzten Jahres zu ziehen. Im
Kampf um die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen sei man einen
entscheidenden Schritt weitergekommen: Das neue Gleichstellungsgesetz,
seit letztem Jahr in Kraft, zeige bezüglisch des Frauenförderplans
schon positive Auswirkungen. "Ohne Gesetze geht es eben nicht", so Rosemarie
Werther. Zudem freue man sich in Bottrop auch über einen besonderen,
politischen Erfolg. Die Ernennung der ersten Bürgermeisterin: Cornelia
Ruhkemper.
Der Musikmesse und dem Engagement des seit zehn Jahren bestehenden Offenbacher
"Jazz e.V" sei Dank: Im Büsingpalais war am Messesamstag mit dem "United
Women's Orchestra" ein Klangkörper der Extraklasse zu hören.
Sanfte Klang-Pastelle liegen den 20 Damen ebenso wie der Umgang mit dem
Kanon der jüngeren Jazzgeschichte. Von zartem Cool Jazz über
verwegene Bebop-Phrasen bis hin zu vertracklem Freejazz: Sie beherrschen
die Mixtur aus traditionellem Big-Band-Stil, Modern Jazz, experimenteller
Musik und freien Satz- und Improvisationsformen.
Und wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass guter Jazz vom Arrangement
lebt, hier war er. Wenn Christina Fuchs, die sich mit Hazel Leach aus den
Niederlanden die Leitung des Ensembles teilt, ihre klugen, stets transparenten
Bläsersätze mit kühnen harmonischen Bögen vorstellt,
fühlt man sich nicht selten an den Sound von Gil Evans erinnert, der
mit Miles Davis in den sechziger Jahren wunderbare Alben einspielte.
Die traumverlorene Stimmung der "Sketches of Spain"-Phase beherrschte
das gut besuchte Büsingpalais, immer wieder abgelöst von Klangbildern,
wie man sie von Count Basie oder Duke Ellington kennt. Für die Kompositionen
zeichnen ausnahmslos die beiden Damen, die auch vortrefflich Saxofon spielen,
verantwortlich.
Dazu gab es ein Wiedersehen mit zwei guten Bekannten. Annemarie Roelofs,
die aus der Frankfurter Szene, egal ob Theatermusik oder Kabarett, nicht
wegzudenken ist, und die junge Corinna Danzer, Hoffnungsträgerin am
Altsaxofon. Zur Besetzung gehört auch eine bemerkenswerte Sängerin,
die leider zu selten zum Mikrofon griff: Sam Leigh-Brown (it was Céline
Rudolph. Hazel)
Es war ein Konzert wie aus einem Guss, das Fans guter Musik, ob dem
Jazz zugeneigt oder nicht, begeisterte: Ob funky, minimalistisch, expressiv,
kammermusikalisch oder swingend- diese Frauen verstehen ihr Handwerk. Und
nicht nur sie. Denn anstelle der verhinderten Schlagzeugerin Caroline Bigge
durfte ein Vertreter des männlichen Geschlechts den Takt angeben.
Der fügte sich nahtlos in das große instrumentaltechnische Niveau
des Orchesters ein. Diese Formation möchte man in Offenbach öfter
erleben.
Knap en gewaagd gearrangeerde jazz genot: 20 dames inspireerden in
het Büsingpalais
... Zachte klank-pastellen liggen de United Women's Orchestra even
goed als de idiomen van de moderne jazz geschiedenis. Van tere Cool jazz
over gewaagde bebop-frasering tot aan complexe Free jazz. Ze beheersen
een mengsel van traditionele bigband-stijl, Moderne jazz, experimentele
muziek en vrije vormen en improvisatie.
En alsof meer bewijs nodig zou zijn dat goede jazz van arrangementen
leeft, was het hier ook geleverd. Wanneer Christina Fuchs, die samen met
Hazel Leach uit Nederland de leiding deelt, hun knappe, steeds transparante
blazerszettingen met gewaagde harmonische bogen lieten inzetten, werd man
vaak aan de sound van Gil Evans herinnerd, die samen met Miles Davis in
de 60er jaren zulke prachtige opnames maakte.
De dromerige sfeer van de "Sketches of Spain"-fase domineerde het
Büsingpalais, steeds afgewisseld met klankbeelden bekend bij Count
Basie of Duke Ellington. Alle composities kunnen aan de twee dames, die
ook nog voortreffelijk saxofoon spelen, toegeschreven worden.
...Het was een concert uit één stuk, die de liefhebbers
van goede muziek, ofwel jazzfans of niet, inspireerde: of het funky, minimalistisch,
expressief, kamermuziek-achtig of swingend was, deze vrouwen beheersen
hun vak. En niet alleen zij. In plaats van de verhinderde slagwerkster
Caroline Bigge mochte een vertegenwoordiger van de mannelijke geslacht
de maat aangeven. Die voegde zich naadloos bij op het hoog technisch niveau
van het orkest. Deze band zou men vaker in Offenbach mogen beleven.
Bright and boldly arranged jazz pleasure: 20 ladies inspire the Büsingpalais
...The 20 ladies of The United Women's Orchestra are as comfortable
with soft pastel sounds as with the idioms of modern jazz history. From
delicate Cool jazz through audacious bebop phrasing to intricate Free jazz,
theycommand a confection of traditional bigband styles, Modern jazz, experimental
music and free form and improvisation.
Andas if further proof was necessary that good jazz thrives on arranging,
it was given. When Christina Fuchs, who shares the leadership of the band
with Hazel Leach from The Netherlands presented their imaginative, transparent
hornwork with daring harmonic curves, one was often reminded of the sound
of Gil Evans, who recorded such wonderful albums with Miles Davis in the
60's.
The dreamy atmosphere of the "Sketches of Spain"-phase dominated
the well-attended Büsingpalais, interspersed with sounds reminiscent
of Count Basie or Duke Ellington. Both ladies, who play excellent saxophone,
also take exclusive credit for the compositions....
...It was a fully coordinated concert, inspiring all fans of good
music, whether jazz fans or not. Whether funky, minimalist, expressive,
chamber-music or swing- these women understand their craft. And not only
they. To replace the absent drummer Carolina Bigge, a representative of
the male gender was allowed to mark time. He adapted seamlessly to the
high technical level of the orchestra. This band should be seen more often
in Offenbach.