....die beiden Leiterinnen kitzeln bei jedem Konzert das exorbitante
künstlerische Potenzial des Orchesters aufs Feinste hervor. Außerordentlich
spannend und originell, klug und kühn arrangiertes Material gelangt
regelmäßig zur Aufführung.....Stets transparente Bläsersätze
und glasklarer markanter Restsound legen davon eindrucksvoll Zeugnis ab....Musik
kommt hier als emotionales Kraftfeld daher, voller ästhetischer Spontaneität.
Franz X.A.Zipperer, clarino.print 6/07
.... konnten die gut 200 Jazzfans vom fabelhaften "United Women's Orchestra" einfach nicht genug kriegen. Kein Wunder, boten die 20 geschlossen und druckvoll aufspielenden Damen unter Leitung der in Amsterdam lebenden Engländerin Hazel Leach und der Kölnerin Christina Fuchs zeitgenössische Big Band-Sounds vom Feinsten. Ob raffiniert-vielschichtig wie in der "Virgo Supercluster Suite" oder mit eleganter Leichtigkeit wie dem von traditionellen sardischen Gesängen inspirierten "Cerasarda": Es stimmte einfach alles. Und die solistischen Grosstaten, etwa der Posaunistin Annemarie Roelofs oder von Julia Hülsmann am Flügel, sorgten immer wieder für Applaus des beeindruckten Publikums..... WAZ/Kultur in Essen 7/05
...Und wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass guter Jazz vom Arrangement
lebt, hier war er. Wenn Christina Fuchs, die sich mit Hazel Leach aus den
Niederlanden die Leitung des Ensembles teilt, ihre klugen, stets transparenten
Bläsersätze mit kühnen harmonischen Bögen vorstellt,
fühlt man sich nicht selten an den Sound von Gil Evans erinnert, der
mit Miles Davis in den sechziger Jahren wunderbare Alben einspielte.
Die traumverlorene Stimmung der "Sketches of Spain"-Phase beherrschte
das gut besuchte Büsingpalais, immer wieder abgelöst von Klangbildern,
wie man sie von Count Basie oder Duke Ellington kennt. Für die Kompositionen
zeichnen ausnahmslos die beiden Damen, die auch vortrefflich Saxofon spielen,
verantwortlich...
Es war ein Konzert wie aus einem Guss, das Fans guter Musik, ob dem
Jazz zugeneigt oder nicht, begeisterte: Ob funky, minimalistisch, expressiv,
kammermusikalisch oder swingend- diese Frauen verstehen ihr Handwerk...
Offenbach
Post (Josch) 3/01

Dieses ungewöhnliche Ensemble wäre möglicherweise ein Kulturschock für die meisten traditionellen Hörer, doch für jene, welche an der Schnittstelle der Zeit leben, gibt es Wundervolles zu entdecken. Dies sind kraftvolle und bedeutende Darbietungen von grossartigen Musikerinnen.... John Killoch Mainly Big Bands August 00.
..Schnell bemerkt der Zuschauer, dass er es hier mit einem außergewöhnlichen Ensemble und glänzenden Solistinnen zu tun. Das Spiel der Frauen ist von Improvisation und Spielfreude geprägt und verweilt nicht in starren Strukturen...Ob geheimnisvoll-exotisch, ob funky, minimalistisch, expressiv, kammermusikalisch oder swingend, diese Frauen verstehen ihr Handwerk, gehen dabei sehr gefühlsorientiert vor.... Tom Bullmann,Osnabrück N.O.Z, Nov 99
...Die Soli boten den Damen die Gelegenheit zu individuellen Freiheiten,
doch nie hatte man das Gefühl, klischeehaften Jazz zu erleben. Im
Gegenteil: Die unzähligen musikalischen Einfälle passten immer
in ein homogenes, abgerundetes Klangbild.
Als Inspiration dienen Christina Fuchs und Hazel Leach die verschiedensten
Dinge und Gegebenheiten des Alltags, so werden Farben beschrieben oder
der entscheidende Tie-Break im Finale von Wimbledon. Sanfte Pastelltöne,
lautmalerische Passagen, romantische Klänge, hier und da ein bisschen
Groove und Swing. Das ließ die Zuhörer ins Träumen geraten...Nach
mehr als zwei Stunden war der letzte Ton verklungen, die Zuhörer waren
glücklich ein so interessantes Konzert erlebt zu haben....Leverkusener
Jazztage, Sebastian Müller-Rosenbach, Kölner Stadt-Anzeiger,
Okt 99
..Die Musik des United Women's Orchestra ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Identität des europäischen Jazz... Michael Naura NDR 1998

...Das UWO ist nicht die erste Frauen BigBand, aber die erste, die einen markanten Ton fand... vergleichbar mit den neuen Tönen Maria Schneiders... Hamburger Morgenpost 11/96
.... Keine Frage, da weht ein frischer Wind durch die mitunter erstarrte
BigBand Landschaft..
FrankfurterRundschau 11/96
.... Außer präzisem Zusammenspiel hatte die Band gleich mehrere Solistinnen zu bieten, die ihre hervorragende musikalische Leistung mit einer guten Portion Witz servierten... Dank des Einfallsreichtums der Musikerinnen wurde das Konzert selbst für Nicht-Jazzer zu einem Ohrenschmaus... Frankfurter Rundschau 10/96
...gerade diese groovenden Stücke im zweiten Set ließen am meisten von der Vitalität und dem Klangreichtum eines solch großen Ensembles erkennen. Auch experimentelle Passagen, freie Satzformen und solistische Ausflüge von fast jeder Musikerin mit viel "mood" präsentiert, gehörten zum Repertoire... Neue Westfälische Zeitung 2/96
..Charmante Akzente, hinreißende Soli .... Eigene Wege geht das United Women's Orchestra mit den Kompositionen der Bandleaderinnen Hazel Leach und Christina Fuchs. Komplizierte Tonsetzungen werden mit Perfektion gemeistert, Rhythmen und Grooves erzählen Geschichten und schaffen Atmosphäre. Die Musikerinnen genossen ihr Konzert wohl nicht minder als das Publikum: nach Zugaben schaute manch einer auf seine Uhr und stellte erstaunt fest, daß zweieinhalb faszinierende Stunden vergangen waren... Höchster Kreisblatt 6/95
...Frauen zählen in der Jazzszene noch eher zur Ausnahme- besonders
eine reine Frauen BigBand, die noch dazu nur Titel ihrer beiden Leiterinnen
spielt... Vor allem die zündenden Kompositionen von Hazel Leach heben
sich mit ihren funkigen Einflüssen von gängigen Bigbandschemata
ab... Ruhr Nachrichten 5/95